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Eindrücke

Mission accomplished

Nun ist es fast vollbracht. Ein Quartal habe ich in der vielleicht aufregendsten Stadt Südamerikas verbracht. Es war sehr lehrreich, spannend und faszinierend. Ich habe wunderbare Menschen kennen gelernt, konnte in eine mir fremde Kultur eintauchen und habe auch erlebt, wie es ist, als Ausländer in einem anderen Land zu leben. Die Arbeit hat mir sehr viel Spaß gemacht, die Kollegen haben mich unheimlich freundlich aufgenommen und mir bei den Tücken des Alltags geholfen und tausend Fragen beantwortet. Ich habe dir Hälfte meiner empirischen Arbeit für meine Dissertation machen können, im Gegenzug hoffe ich, dass meine Arbeit der Abteilung weitergeholfen hat.

Wie es so schön klischeemäßig heißt, gehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich habe mich hier wirklich wohlgefühlt, aber natürlich fehlen mir hier auch viele großartige Menschen. Daher freue ich mich auf meine Rückkehr, hoffe aber gleichsam, irgendwann noch mal nach Argentinien zurückkommen zu können. Es gibt hier noch so viel zu sehen – den höchsten Berg Amerikas (der Aconcagua – läppische 6.960 Meter hoch), die Hochebenen und die 160 Millionen (!) Jahre alten versteinerten Wälder in Patagonien, Feuerland mit seinen Gletschern und der südlichsten Stadt der Erde, Ushuaia, oder auch die alten Indio-Siedlungen und spanischen Kolonialbauten im Nordwesten in der Provinz Salta. Nicht zu vergessen die Halbinsel Valdés, von der aus man Blau-, Grau- und Buckelwale bei der Aufzucht und Orcas bei der Jagd beobachten kann. So gesehen noch viel zu sehen!

Ich bedanke mich bei allen, die den Blog gelesen haben und hoffe, der ein oder andere hatte etwas Spaß beim Lesen (immerhin knapp 1.000 Visits und mehr als 1.500 page impressions in den drei Monaten). Danke auch für den Zuspruch, dann macht das Schreiben gleich noch mehr Spaß.

Damit darf ich mich verabschieden, denn der Sinn des Blogs hört mit dem Ende des Aufenthalts auf. Allen Lesern wünsche ich „Féliz navidad" und einen guten Rutsch!

Eines noch, bevor ich’s vergesse:

Steak-Poll: 100 !!!

(War ganz schön knapp zum Schluss – ich war gestern und vorgestern jeweils Grillen, was sich in meiner Planung mit 4 Steaks niedergeschlagen hat. Dummerweise gab es alle Fleischsorten, nur kein Steak. Konnte das mittags in der Kantine fast komplett ausgleichen, allerdings fehlte mir heute morgen noch ein Steak. Gottseidank befand sich in meinem Kühlschrank noch ein Steak der von mir neu kreierten Gattung „bife de emergencía" – geht doch nichts über ein Steak morgens um acht, um den Tag zu beginnen!)

22.12.06 15:38


Glühwein? Einfach die Flasche nach draussen stellen!

Temperaturen von weit über 30°, die ständige Gefahr, einen Sonnenbrand zu bekommen, Menschen in kurzen Hosen und T-Shirts – woran denkt man da als erstes? Na klar, Weihnachten. Auch in Argentinien neigt sich das Jahr dem Ende zu und damit rückt auch unausweichlich das Weihnachtsfest immer näher. Ich bin eigentlich kein großer Anhänger der Vorweihnachtszeit – alle Leute werden hektisch, das Wetter ist schlecht, die Stadt ist brechend voll, man verlässt im Dunkeln das Haus und kommt im Dunkeln wieder, die Fernsehwerbung nervt richtig und Schnee gibt’s eh nicht.

Einige Sachen sind in Argentinien gleich, andere vollkommen anders. Offenkundig ist natürlich das Wetter anders. Hier ist Weihnachten logischerweise nicht im Winter, sondern mitten im Hochsommer. Wie ich finde, vollkommen unpassend, aber das ist den Gauchos durchaus und zurecht egal. Die traditionellen Weihnachtsriten sind fast europäisch – am 24. ist die Familie angesagt (obwohl hier eigentlich immer Familientag ist – das Familienleben spielt eine viel größere Rolle als in Europa), es gibt gutes Essen (in der Regel vom Grill, alles andere wäre auch ein Überraschung), es gibt Geschenke (allerdings erst um Mitternacht) und auch der 1. Weihnachtstag steht vornehmlich im Zeichen von Essen und Familie. 

Die Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes ist allerdings sehr nordamerikanisch. Beispielhaft hierfür ist die Weihnachtsdekoration im größten Einlaufszentrum Argentiniens, dem UniCenter. Dort gibt es einen Weihnachtsbaum, was zunächst nicht wirklich überraschend ist. Auch, dass der Kollege über 12 Meter hoch ist, ist nichts außergewöhnliches. Spannend wird es, wenn man sich die Dekoration anschaut. Jene steht jedes Jahr unter einem anderen Motto – dieses Jahr scheint das Motto zu sein „Alles, was nichts mit Weihnachten zu tun hat“. So schmückt eine Armada von Koalas den Baum und auf der Spitze treibt ein Horror-Eichhörnchen sein Unwesen, das in seinem Niedlichkeitsfakor Chucky, der Mörderpuppe , in Nichts nachsteht. Ganz in der Nähe gibt es ein Schaufenster, das mit elektrischen Puppen nur so vollgestopft ist. Von Besinnlichkeit allerdings keine Spur, die Brüder kaspern mit einer Geschwindigkeit und Hektik durch die künstliche Landschaft, als sie morgens ein Duzend Duracell-Karnickel gefrühstückt hätten. Wäre ich Epileptiker, ich hätte längst den ein oder anderen Anfall davor alleine beim Vorbeilaufen erlebt.

Leid tun mir vor allem die armen Menschen, die derzeit in Weihnachtsmannkostümen die Kinder bespaßen sollen. Ich glaube, es gibt wenig beschissenere Jobs als bei 35° im Schatten im dicken roten Mantel mit lustigem Vollbart herumzulaufen und die kleinen Nervensägen auf dem Schoß zu haben, um sich anzuhören, dass sich eh alle die neuen Power-Rangers-Figuren wünschen.

Übrigens können sich meine Kollegen nicht wirklich ein winterliches Weihnachtsfest vorstellen – sowas kennen die nur aus Filmen.


Steak-Poll: 96

18.12.06 22:52


Achim Reichel lügt!

So, da bin ich wieder. Wenn ich wieder da bin, heisst das im Umkehrschluss, ich war weg. Und zwar im Paradies.

Das vergangene Wochenende war lang – Freitag war Feiertag plus ein freier Bonustag. Diese Zeit konnte ich dafür nutzen, einen kleinen Ausflug zu machen in das Dreiländereck Argentinien – Brasilien – Paraguay, wo nicht der Drilandsee auf mich wartete, sondern ein fast genauso spektakuläres Naturschauspiel: Die Wasserfälle von Iguazu. Zudem bot sich mir so die Gelegennheit, noch mehr vom Land zu sehen, da der Weg bis dahin mit gut 1250 km nicht unbedingt kurz ist. Dicht besiedelt ist Argentinien nun auch nicht – ca. vier Mal so gross wie Deutschland, die Hälfte der Einwohner und davon leben noch knapp 40 % im Grossraum Bs As. Da bleibt für den Rest des Landes nicht mehr so viel übrig. Es ist schon ungewohnt, wenn einem auf der Strassen eine halbe Stunde lang kein Auto begegnet. Dafür allerdings Steak in Naturform ohne Ende. Hier stimmt der Begriff "glückliche Kühe" noch wirklich – Auslauf ohne Ende, angenehmes Klima, immer ein para Pferde mit auf der Weide für den interkulturellen Austausch. Ok, sobald sie beim Schlachter sind, hat das Glückliche-Kuh-Dasein auch hier ein Ende.

Auf dem Hinweg hab ich nach einem Drittel der Strecke in Colon übernachtet, ein kleines Fischerdorf am Rio Uruguay, der auch den Grenzfluss zum gleichnamigen Land bildet. Hab auch mal rübergewinkt (das heisst tatsächlich "gewinkt" und nicht "gewunken", hat mir Bastian Sick erklärt), ob die Uruguayos jetzt glücklicher sind, konnte noch nicht abschliessend ermittelt werden. In Colon hab ich in einer Parilla (das ist so eine Art Grill-Restaurant) mal die ganzen Sachen vom Grill probiert, die ich mich bislang nicht getraut hatte: unter anderem Niere und Bries. Den Geschmack von etwas zu beschreiben, ist meistens recht schwierig, hier geht das aber ganz leicht: vollkommen ekelig. Hätte ich mir auch vorher denken können, wollte es aber wenigstens mal ausprobiert haben.

Am nächsten Morgen bin ich dann zeitig losgefahren, um den Rest der Strecke hinter mich zu bringen und kam gegen 18 Uhr in Puerto Iguazu an, einem Ort, der eigentlich gar nicht exisitieren würde, gäbe es die gleichnamigen Wasserfälle und den dazugehörigen Nationalpark nicht. Dort hab ich mir ein muckeliges Hotel gesucht, mir ein wenig den Ort angeschaut (ging sehr schnell) und mir die Pläne für den kommenden Tag zurecht gelegt.

Eben jenen Tag kann ich nicht wirklich in Worte fassen. Hier kommt Achim Reichel wieder ins Spiel, der in einem, sagen wir mal, amüsanten Lied behauptet, er hätte die ganze Welt gesehen und am schönste sei es aber dann doch in Sansibar gewesen. Er ist wohl nicht nach Iguazu gekommen. Ich hab dort das ganze Programm mitgemacht, mit einem Motorboot den Unterlauf des Flusses entlangsfahren, bis in die Wasserfälle hinein (eine 70 Meter hohe Dusche hat durchaus Wasserdruck), eine Jeep-Tour durch den Regenwald, Schlauchboot fahren durch den Oberlauf, Dschungel-Wanderung etc. Die Natur dort ist überwältigend: Nicht nur die Pflanzen, die gedeihen, als ob sie in einem riesigen Gewächshaut stehen (so ähnlich ist allerdings auch das Klima da), sondern auch die Tiere: Tausende Schmetterlinge, Vögel aller Art (Papageien, Tukane, Greifvögel...), Eidechsen, Leguane, Kaimane...die Schlange, vor denen auf Schildern oft gewarnt wurde und die "Grossen Jungs" (Puma und Jaguar) haben sich nicht blicken lassen. Konnte ich aber mit leben (einen Puma hab ich allerdings doch noch gesehen – totgefahren am Strassenrand auf der Rückfahrt).

Genug erzählt, ich lass einfach mal die Bilder für sich sprechen:

 

Kleine Bootstour den Unterlauf entlang zu den Wasserfällen. Das linke Ufer ist Brasilien, das Rechte Argentinien. Die Mitte des Flusses ist genau die Grenze. Da wir auch am linken Ufer entlang gefahren sind, kann ich jetzt ruhigen Gewissen behaupten, dass ich schon Mal in Brasilien war - auch wenns im Reisepass nicht drinsteht.
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Kleine Panorama-Aufnahme eines Teils der Wasserfallfront (die insgesamt über 2 km lang ist):
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Das Bild ist von der Aussichtsplattform des "Garganta del Diablo", dem Teufelsrachen. Unfassbar beeindruckend - der Ort trägt seinen Namen zurecht. Leider konnte man das Ganze nicht in einem Bild einfangen, nur Ausschnittsweise.
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Auf dem Bild kann man vielleicht erahnen, warum diese Stelle jenen Namen trägt. Hufeisenförmig fallen gewaltige Wassermassen in eine 70m tiefe Schlucht, der Lärm ist unbeschreiblich und man wird von der gischt vollständig durchnässt.
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Den Rückweg von der Garganta hab ich im Schlauchboot angetreten - sehr entspannende Sache, wenn man ausser Acht lässt, dass man nicht zuweit nach rechts fahren darf, weil da der Fluss recht zügig sein Stockwerk wechselt. 
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Diese Stelle erinnert mich an Bruchtal aus "Der Herr der Ringe" - nur Elben gibt es hier nicht. Dafür Leguane - man kann schliesslich nicht alles haben.
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- ohne Worte - Photobucket - Video and Image Hosting

Ganz passable Gegend.
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Und der Beweis, dass ich das Ganze auch selber erlebt habe und nicht nur irgendwo Fotos aus dem Internet geklaut habe. Wie es sich für einen deutschen Touristen gehört, natürlich stilecht im Unterhemd (wurde übrigens von einem anderen Deutschen fotografiert, der eine Mütze von der Kreissparkasse Unna aufhatte O-Ton: "Sischa kann isch ein Foddo von dia machn". Manchmal ist die Welt eben doch ein Dorf.
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Vielleicht gibts in den nächsten Tagen noch ein paar mehr Bilder, mal schauen.

Bis dahin, ¡hasta luego!

Steak-Poll: 90

13.12.06 15:27


Kofi Annan und die Gummibärenbande

Heute möchte ich mal politisch inkorrekt werden. Über sein Gastgeberland immer nur Gutes schreiben, ist zwar nett und höflich, entspricht aber nie der Wirklichkeit. Überall gibt es diese kleinen Gegebenheiten, die einem irgendwann auf den Senkel gehen. Beispiele für Deutschland, die mich immer einiges an Nerven kosten, sind das notorische Links-auf-der-Rollstreppe-Steher, Kinderwagen-als-Rammbock-Benutzer oder Durch-den-Bahnhof-Schlenderer. Letztere lassen sich übrigens in drei verschiedene Klassen einteilen:

1. Stufe: Langeweile-Schlenderer: Verbrecherpack sondergleichen. Der Bahnhof ist kein Ort zum netten promenieren. Da wollen Leute durch, die Züge erreichen wollen.

2. Stufe: Diagonal-Schlenderer. In der Regel zu zweit unterwegs - händchenhaltend. Pflügen sich tangetial durch die treibenden Massen in einer Seelenruhe, als ob sie Tranquilizer im Kakao gehabt haben.

3. Stufe: Diagonal-Schlenderer mit Trolley. Die Vollendung des Bahnhofs-Wahnsinns. Besitzen den Flächenverbrauch eines Kleintransporters und die Stoizität einer läufigen Schildkröte. Falls irgendjemand hier mal Bundeskanzler werden solle, fordere ich eine mehrjährige Steinbruchstrafe für diese Verweigerer an gesellschaftlichem Minimalkonsens.  

Aber genug des deutschen Bahnhof-Irrsinns, auf geht’s nach Argentinien:

Sprechen und Gehen

Was soll daran schon nervig sein, wenn Menschen beim Gehen sprechen? Nichts, absolut gar nichts. Dummerweise scheint das allerdings in Argentinien eine Unsitte zu sein. Entweder wird gegangen oder gesprochen – beides gleichzeitig muss wohl ein gesellschaftliches Tabu sein. Da der Argentinier ein sehr geselliger Mensche ist, geht er selten alleine irgendwo hin. Und in Gemeinschaft redet er natürlich, was dazu führt, dass eine Menschenmasse ständig temporäre Staus produziert, da dauernd irgendjemand Mitteilungsbedarf hat. Komischerweise findet ein Großteil der argentinischen Gespräche am Ende einer Rolltreppe statt – immer etwas unpraktisch für die Leute, die sich noch auf der Rolltreppe befinden.

Shakira

The Queen of Latin Pop. Meinetwegen. Eigentlich hab ich überhaupt kein Problem mit der guten Frau. Sie kann ihre belanglosen Lieder trällern, auf Tournee gehen und mir hin und wieder in Radio und Fernsehen begegnen. In Argentinien (und in ganz Lateinamerika) ist es mit „hin und wieder" leider nicht getan. Shakira ist ubiquitär – jeden Tag gibt es auf einem der vier Musikkanäle ein Shakira-Special. Auf MTV LA hat Shakira ihre eigene Sendung. Im Radio läuft ständig Shakira. Vergangenes Wochenende hat Shakira in Buenos Aires zwei Konzerte gegeben, was zwei Sender zum Anlass genommen haben, ein Shakira-Weekend einzuschieben. Und zwar konsequent: 48 Stunden am Stück Shakira. Die hat doch tatsächlich zu jedem einzelnen Lied ein Video gedreht, unglaublich. Na gut, es könnte schlimmer sein, wenn Shakira Daniel Küblböck wäre.

Moskitos

Mücken sind in Europa hinterhältige Biester. Hier heißen sie Moskitos und sind ebenfalls hinterhältige Biester. Einen Vorteil haben die argentinischen Viecher: sie sind unheimlich langsam. Man kann sie problemlos aus der Luft fangen, einen hab ich sogar mit dem Fuß erwischt. Andererseits haben die Sackgesichter auch unheimlich Schmacht. Ich hätte ja überhaupt kein Problem mit den Jungs, wenn die einfach nur ein bisschen Blut abzapfen würden und fertig. Macht das DRK ja auch (nun gut, da gibt’s dann auch nachher Schnittchen). Moskitos geben dir keine Schnittchen, dafür juckende Quaddel. Wenn die doch einfach auf das fiese Zeug verzichten würden, welches das Jucken auslöst, würde ich denen eine Flatrate geben. Aber nein, einfach nur satt werden reicht ja nicht, das Ernährer muss noch genervt werden. Die zweite unangenehme Eigenschaft der linken Brüder ist, dass sie nach dem Stich beim schlafenden Opfer direkt am Ohr vorbeifliegen und in hochfrequenter Art und Weise höhnisch ihren Erfolg feiern, als ob sie sagen wollten: „Ey, ich hab dich gestochen, du Trottel hast nichts gemerkt und in zwei Minuten juckt es wie Sau! Schlaf schön weiter – aber erst in einer halben Stunde!" Ein, zweimal pro Nacht kann ich das tolerieren, danach hört der Spaß auf. Habe vor dem Schlafengehen schon die ein oder andere Moskito-Intifada gestartet, manchmal mit Erfolg. Aber wenn das so weiter geht, muss ich wohl auf chemische Waffen zurückgreifen. Gilt die Genfer Konvention auch für Moskitos?

Zeitungskioske

Zeitungskioske sind unheimlich praktisch, wenn man gerade an einem steht und eine Zeitung kaufen will. Sie sind dann unpraktisch, wenn man eine Zeitung kaufen will und nicht an einem Zeitungskiosk steht. Das Problem hier ist, dass es Zeitungen nur an Zeitungskiosken gibt und nirgends sonst. Dummerweise ist die nächste Verkaufsstelle von Presseprodukten von meiner Wohnung eine gute Viertelstunde entfernt – und genau in der entgegensetzten Richtung zur Arbeit. Zeitungen in den ‚normalen’ Kiosken, im Supermarkt oder an den Tankstellen wäre toll. Wenn man übrigens Durst hat oder Kaugummis haben möchte, findet man nur Zeitungskioske, die nichts anderes führen außer...ach, ihr wisst schon.

Links abbiegen

Links abbiegen ist eine ziemlich praktische Erfindung. Wenn man eine Straße entlang fährt und irgendwas auf der linken Seite ist, wo man gerade hinmöchte (z. B. eine Straße, die zum Ziel der Reise führt), blinkt man normalerweise links und biegt dann links ab. Simpel, oder? In Argentinien ist die Idee allerdings etwas anders. Links abbiegen ist hier überall verboten, wo es nicht explizit erlaubt ist – und das ist selten. Seltsamerweise ist dies auch die einzige Verkehrsregel, die von der Polizei überwacht wird. Sogar rote Ampeln sind nur ein lieb gemeinter Hinweis. Ich glaube, sogar ein bewaffneter Raubüberfall mit radikal-islamistischem Hintergrund auf eine alleinerziehende Mutter von 12 Kindern ist ein Kavaliersdelikt gegenüber links abbiegen. Was also tun, wenn man nach links möchte? An sich ganz einfach, eine Kreuzung weiterfahren und drei Mal rechts abbiegen. Logisch und auch machbar, aber irgendwie unpraktisch. Ich glaube, wenn ich wieder in Deutschland bin, werde ich aus Trotz nicht mehr rechts abbiegen, dafür aber jeweils drei Mal links.

 

Nicht, dass jetzt ein falscher Eindruck entsteht – ich mag Argentinien und die Argentinier sehr. Aber auch sie haben ihre Eigenarten, die manchmal leichtes Kopfschütteln verursachen.

¡Hasta luego! 

Steak-Poll: 82

30.11.06 14:11


Let's do the timewarp again!

In einem Seminar zu interkultureller Kommunikation der AutoUni hab ich gelernt, dass es in verschiedenen Kulturen unterschiedliche Zeitwahrnehmungen und eine unterschiedliche Einteilung der zur Verfügung stehenden Zeit gibt. So unterscheidet man zwischen monochromer Zeitwahrnehmung in den meisten nordwesteuropäischen Kulturen und von polychromer Zeitwahrnehmung in den Amerikas, am stärksten ausgeprägt in Südamerika. Der Dozent hat zwar erklärt, was das bedeutet, so wirklich vorstellen konnte ich es mir allerdings nicht. Ich meine, Zeit ist Zeit und die geht von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft. Man nutzt sie oder lässt sie verstreichen oder verbringt sie damit, an der Supermarktkasse zu stehen. Der ein oder andere hat sie sogar abonniert. Andere nutzen sie, um alle Wunden zu heilen, falls doch mal kein Rat kommt. Man kann auch drin sparen, um in der Not zu haben.

Genug gekalauert – was bedeutet es also, wenn man von unterschiedlicher Zeitwahrnehmung spricht? Monochrome Zeit bedeutet, dass man (tendenziell) eine Sachen nach der anderen macht, also linear denkt/arbeitet/handelt/was auch immer. Bei polychromer Zeit hat man parallele Handlungsstränge und findet es im Gegenzug schwer – und unnötig verkomplizierend -, sich auf eine Sache zu konzentrieren. Natürlich ist das nicht für jeden Menschen der entsprechenden Kultur zutreffend, sondern beschreibt Tendenzen. Aber insgesamt gesehen ist das tatsächlich kein Humbug: Der Argentinier ist ständig mit zweihunderteinunddreißig Sachen gleichzeitig beschäftig und springt zwischen den verschiedenen Themen munter hin und her. Dieser Umstand kann Besprechungen unter Umständen – für den durchschnittlichen Westeuropäer - etwas chaotisch anmuten lassen. Ständig läuft jemand raus, weil er noch eine E-Mail schreiben oder jemanden anrufen muss, oder jemand kommt mit einem ganz anderen Thema in die Besprechung herein und schon wechselt das Gesprächsthema. Ein klingelndes Handy wird nicht verschämt ausgestellt, sondern als Befehl verstanden, ranzugehen. Aber: fast in allen Fällen kommen die Besprechungen dennoch zu einem Ergebnis. Man darf sich nur nicht mit deutscher Verbissenheit an einem Thema festkrallen und darauf bestehen, dass genau das derzeit behandelt wird. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass sich Argentinier im deutschen Berufsalltag unheimlich langweilen – Tagesordnungspunkt nach Tagesordnungspunkt ist einfach nicht ihre Welt.

Aber auch Zeitabsprachen laufen hier anders ab als in Deutschland. Man verabredet sich eher für eine Tages- als für eine Uhrzeit. Das erspart Enttäuschungen und man ist immer pünktlich! Allerdings ist man dann auch ungern der erste am Treffpunkt. Nicht mal das Fernsehen hält sich genau an die Zeiten in den Fernsehzeitungen – außer der Deutschen Welle natürlich! Jener Sender will mir übrigens gerade weiß machen, dass durch die Nachfrage nach Hartweizen von Seiten der Bioethanolindustrie der Nudelpreis steigen wird. Na schau an – lieber 6% teurere Nudeln als globaler Klimawandel, polemisch gesprochen.

Letzte Anmerkung zur Zeit: Ich glaube, die Zeit vergeht in Argentinien sehr viel schneller als in Deutschland – immerhin hab ich schon zwei Drittel meines Aufenthaltes um und bin eigentlich schon fast wieder da. Gefühlt waren das allerdings bislang gerade mal drei, vier Wochen.

¡Hasta luego!

Steak-Poll: 74

23.11.06 15:19


Stoiber strikes back

Zwei Posts infolge – ich hoffe, dass entschädigt für die lange Sendepause.

Am Wochenende konnte ich endlich in die Tiefen der argentinischen Kultur eindringen. Für einen Ausländer ist es oftmals nicht leicht zu verstehen, was in den Herzen der Argentiniern vorgeht, wenn sie von Heimat und eigener Kultur sprechen. Ist Argentinien doch eine alte Kultur, die unter anderem auf den Bräuchen der indigenen Bevölkerung basiert, den Huarpes, Pehuenches, Coyas und Guaraniis. Polychrome Zeitwahrnehmung anstelle der europäischen monochromen Zeit, das Leben in Einklang mit der Natur und die Wiedergeburt in Tiergestalt sind für jemanden, der im Geiste der europäischen Aufklärung nach Rousseau, Kant und Konsorten aufgewachsen ist, schwer vorstellbar.

Sonntag jedoch durfte ich einer Feierlichkeit bewohnen, die mir die ganze Bandbreite, die Tiefe und den Hintergrund der argentinischen Kultur offenbart hat: dem Oktoberfest! Richtig gelesen und auch richtig assoziiert – das klassische bayrische Oktoberfest. Die Einleitung ist natürlich Unfug, mir der argentinischen Kultur hat das ganze nur am Rande zu tun (das allerdings sehr unangenehm - mehr davon später). Das Oktoberfest als solches ist ja in der ganzen Welt bekannt – in vielen Ländern steht die bajuwarische Sauferei mit den albernen Hüten und den großen Bieren ja als Synonym für die deutsche Kultur. Als ob der edezentrisch-legasthenisch geführte Freistaat der einzige Exportkulturartikel sei. Nun gut, sei´s drum. Neben dem großen Oktoberbest in Córdoba (der zweitgrößten Stadt des Landes) gibt es auch in Buenos Aires eines, mit fast allen Zutaten, die zum Oktoberfest dazugehören: Trachten, Schuhplattler und, natürlich, Bier. Deutsches Bier sogar, allerdings kein bayrisches, sondern sauerländisches: Warsteiner. In der spanischen Übersetzung heißt die ganze Völlerei auch nicht Oktoberfest, sonder „Fiesta de la Cerveza", also Bierfest. Das gefällt mir – kurz, knapp, präzise und der Besucher weiß genau, auf was er sich einlässt. Kein um den heißen Brei Herumgerede wie bei wie vielen deutschen Festen, Frühlingsfest, Tanz in den Mai, Medici-Fest oder was auch immer. Der Name des argentinischen Oktoberfestes beschränkt sich wahrlich auf die Hauptintention, nicht mehr, nicht weniger.

Allerdings mutet die ganze Situation unheimlich skurril an. Da kommt man bei knapp 30° zu einem barrio, dass sich auch noch Deutscher Turnverein nennt und wird von netten jungen Frauen im Dirndl begrüßt, während man aus der Ferne die Schützenliesl hört. Ich habe es in Deutschland nicht ein einziges Mal zu dem gerade mal 600 km entfernten Oktoberfesten in München geschafft, aber hier, gute 13.000 km entfernt, besuche ich meine erste Wiesn.

Spaß gemacht hat es auf jeden Fall, aber trotzdem gab einen großen Wehrmutstropfen. Argentinien ist ein Einwanderungsland vor allem für Europäer - und auch die Deutschen sind in zwei Emigrationswellen hierher gekommen. Die erste Welle war Mitte des 19. Jahrhunderts, die zweite und problematische war in den späten 40ern und frühen 50ern des vergangenen Jahrhunderts. Argentinien war eines der wenigen Länder, das die alten Nazi-Schergen über die berüchtigte Rattenlinien aufgenommen hat. Diese haben hier ihre eigenen Vereine gegründet um das, was sie für pervertierte deutsche Kultur halten, weiter zu führen. Ich kann meine Hand nicht dafür ins Feuer legen, aber der Verein, der das Oktoberfest organisiert hat, muss wohl auch ein zwar nicht unbedingt faschistischer, aber immerhin nationalistischer Verein sein (was auch ein schwarz-weiß-rotes Banner belegte, was sie geflaggt hatten). Nun waren es ja nicht die einfachen Soldaten, die nach dem zweiten Weltkrieg vor der Justiz geflüchtet sind, sondern die Schergen, die wirklich verantwortlich waren. Wenn man dann alte, ca. 85-jährige, deutsch sprechende Männer sieht, die fröhlich ihr Bier trinken, kann man sich schon sicher sein, dass man es mit SS-Männern oder ähnlichem zu tun hat. Die Frage, die sich mir dabei stellte, war: was tun? Kann man das einfach ignorieren oder sollte man ihnen, trotz des Alters, wenigstens noch einmal für ihre abscheulichen Verbrechen, Bier ins Gesicht schütten oder ähnliches? Für mich eine unheimlich schwierige Frage, war ich doch bislang in meinem Leben davon ausgegangen, dass ich den Alt-Nazis nicht mehr begegnen würde. Letztlich hab ich es dann beim Ignorieren der gottseidank sehr wenigen Subjekten gelassen, wirklich wohl fühlte ich mich dabei allerdings nicht. Hätte ich mehr Zivilcourage zeigen müssen? Und wie hätte die aussehen sollen?

Wahrscheinlich ist das einzig Sinnvolle, was man tun kann, durch sein alltägliches Verhalten und in Gesprächen zu zeigen, dass der Großteil der Deutschen keine Faschisten mehr sind (bis auf ein paar unverbesserliche Vollidioten), sondern liberale (nicht parteiideologisch gemeint!) und friedfertige Menschen.

In diesem Sinne (dieses Mal etwas ernsthafter als sonst, aber das muss ja auch mal sein),

¡hasta luego!

Steak-Poll: 67

16.11.06 20:41


Helga Beimer und Gonzo retten das A-Team

Fernsehen – wer kennt es nicht? (Ein Satz für die Annalen der sinnlosesten Einleitungen)

Das Programm besitzt hier starke nordamerikanische Einflüsse. Viele, viele Sender und viele Spartenprogramme. Für jeden ist was dabei: ein Fashion-TV und Cosmopolitan TV für die Dame, vier Sportsender und Garage TV für den Herren. Und dass Argentinien ein sehr kinderfreundliches Land ist, merkt man nicht zuletzt an den gut 10 Kindersendern. Dazu kommen alle anderen möglichen und unmöglichen Spartensender sowie unzählige Vollprogramme.

Jetzt muss ich zu meiner interkulturellen Schande gestehen, dass ich die originär argentinischen Sender nur recht sporadisch verfolge. Das hat aber einen ganz einfachen Grund: die Protagonisten dort sprechen spanisch (ach was!). Nun bin ich der spanischen Sprache zwar noch nicht verhandlungssicher mächtig, aber im Alltag komme ich halbwegs (na gut, viertelwegs) über die Runden. Der ein oder andere pädagogisch veranlagte Leser mag jetzt denken, soll der Depp doch das spanischsprachige Fernsehen als Lernhilfe nutzen. Der Gedanke ist auch nicht grundsätzlich abwegig, doch hab ich bislang eine Information vorenthalten: Wie in Holland oder Skandinavien sind fast alle Filme und Serien nichtargentinischer Produktion in der Landessprache untertitelt. Durch die Untertitel kann ich zwei Sachen miteinander verbinden: Zum einen kann ich Fernsehen „zum Spaß" gucken, zum anderen hab ich gleich die kastellanische Übersetzung dazu. Lernen mit Vergnügen – was will man mehr? Was allerdings oft albern wirkt, ist die zwanghafte Übersetzung der Filmtitel ins spanische. Ich bin auch keine Freund von Denglish oder Spanglish, aber hier wirkt das oft zu bemüht. Manche Titel sollten einfach nicht übersetzt werden – z. B. „Men in Black" - Los hombres del negro oder „Spiderman" – El Hombre Araña. Konsequent zwar, doch dösig.

Eine der wenigen Ausnahmen von ausländischen Sendungen mit Untertiteln sind übrigens die Simpsons (Los Simpson) – die werden übersetzt. Allerdings kenne ich durch die andauernden Wiederholungen im deutschen Fernsehen eh fast jede Folge und somit hab ich die Übersetzungen quasi im Unterbewusstsein. Die Simpsons stellen gerade eine exzellente Überleitung dar für die Werbung im argentinischen Fernsehen.

Anders als in Deutschland gibt es hier kein staatliches Fernsehen. Das hat den Vorteil, dass man vor den Stasi-Methoden der GEZ gefeit ist (ich darf an dieser Stelle mal politisch werden und die Abschaffung des GEZ-Wasserkopfes und die Einrichtung einer Fernseh- und Radiosteuer fordern sowie die neue Gebühr für internetfähige PCs verurteilen. Die reine Existenz eines potentiellen Empfangsgerätes als Grundlange für eine Gebühr zu nehmen ist doch vollkommen sinnlos. Mit der Begründung könnte ich auch versuchen, Kindergeld zu beantragen – schließlich sind alle „Geräte" vorhanden), andererseits muss man sich mit viel mehr Werbung herumschlagen. Manchmal ist das ganz amüsant – vor allem, da die Argentinier in der Werbung einen sehr skurrilen Humor entwickeln (die Bier-Werbungen hier sind einfach großartig komisch und vollkommen sinnfrei)– manchmal aber königlich nervig. Vor allem bei Live-Übertragungen von Fußballspielen kann die Werbung latent aggressive Menschen dazu bringen, die Fernbedienung zu essen und den Fernseher zu frittieren. Bei jeder Spielunterbrechung, sei es Einwurf, Foul, Pause wegen Verletzung etc, wird im unteren Drittel Werbung eingeblendet und lautstark kommentiert. Hört sich erst mal erträglich an, wenn man aber überlegt, dass beim Fußball die Nettospielzeit gerade mal 40 bis 50 Minuten beträgt, kommt da einiges zusammen. Interessanterweise sind die Werbeunterbrechungen auch beim Pay-TV Usus. Um die angesprochene Überleitung von den Simpsons zur Werbung zu erläutern: Wie auch in Deutschland werden viele Sendungen präsentiert (Sportschau von CMA, Formel 1 von Krombacher etc.). Die Simpsons werden von der Universität von Palermo (einem barrio von Buenos Aires) präsentiert. Wo jetzt der Zusammenhang zwischen dem Oberhaus der argentinischen Bildung und den anarchischen gelben Comicfiguren liegt, werden wohl nur die Marketing-Experten der Uni Palermo wissen. Die Sendung Desperate Housewives wird übrigens von einer Anti-Cellulitis-Creme präsentiert – ich lass das einfach mal so wirken.

 

Einen der großen Stars des argentinischen Fernsehens konnte ich sogar live erleben: Barney.

Barney ist ein magentafarbener Dinosaurier, der das Kinderprogramm unsicher macht. Allerdings auf eine Art und Weise, die die Teletubbies als valiumsüchtige Frührentner erscheinen lässt. Barney und seine Freunde scheinen eine Drogenparty nach der anderen zu feiern, ansonsten kann ich mir die ständige Aufgedrehtheit und das andauernde Singen von sinn- und verstandfreien Liedern nicht erklären. Jedenfalls hab ich Barney in einer der Haupteinkaufsstrassen getroffen, wo er kleine Kinder auf den Arm nahm und sich mit ihnen photographieren ließ. Dass die Eltern es den Kindern erlauben, sich mit einem offenkundigen Dino-Junkie zu identifizieren, wird wohl auf ewig ein strenggehütetes Geheimnis bleiben.

Das argentinische Fernsehen hat noch eine Besonderheit: Das Programm läuft von Monat zu Monat. Das bedeutet, dass die Sender eine bestimmte Anzahl an Filmen für einen Monat eingekauft haben und diese dann ständig wiederholen. So hat man die Möglichkeit, einen Film, den man bei der Erstausstrahlung verpasst hat, noch gut und gerne 12 Mal im gleichen Monat zu sehen. Klingt langweilig, bei über 70 Programmen kommt allerdings kaum Langeweile auf. Der einzige Film, der laut Fernsehzeitschrift nur zwei Mal wiederholt wird, ist dann dummerweise ausgerechnet mein Lieblingsfilm: Adaption. Frechheit.

Beim nächsten Mal gibt’s Friedhofsbilder (so sie denn was geworden sind)!

Heute gibt es wieder ein Rätsel (und hoffe auf rege Beteiligung). Die Frage ist simpel: Wer ist das? Da es doch recht einfach ist, gibt es 13 Punkte.

In diesem Sinne: Hasta luego!

Steak-Poll:: 54 (Bergfest!)

 

Edit: Habe mal das Layout verändert. Eigentlich wollte ich nur ein neues Header-Bild einfügen, das dann nicht zum alten Layout passte. Also hab ich dann gleich alles geändert. Das Header-Bild ist ¨brigens eines der angesprochenen Friedhofsbilder - sooo schlecht sind sie also doch nicht geworden.

7.11.06 19:33





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